Röntgeninstitut Luzern, Kirchgessner

Computertomografie (CT 64)


Ähnlich wie das klassische Röntgen ist ein Computertomograf besonders geeignet, um die knöcherne Struktur des Menschen abzubilden, also Skelett, Gelenke und Wirbelsäule. 

 

Ein Computertomograf enthält eine im Ring um den Patienten rotierende Röntgenröhre. Dieser gegenüber befinden sich Detektoren zur Aufzeichnung des Röntgenstrahls, der durch den Patienten abgeschwächt wird. Aus den in mehreren Projektionen bzw. Positionen der Röhre aufgezeichneten Daten werden Schichtbilder (Querschnitte) errechnet, die die Röntgendichte des Gewebes wiedergeben. Diese werden dann zu dreidimensionalen (Volumen-) Datensätzen zusammengesetzt.

 

Diese modernen Geräte zeichnen bei jeder Rotation mehrere in der Längsachse befindlichen Detektorzeilen gleichzeitig auf und beschleunigen so die Erfassung eines bestimmten Volumens (Multidetektor oder Mehrzeilen CT).

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Computertomografische (CT) - gesteuerte Schmerztherapie

Mit der bildgestützten Schmerztherapie behandeln wir akute oder chronische Schmerzzustände im Bereich der Lendenwirbelsäule. Diese werden meist durch lokale entzündlich-degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke (Facetten) oder durch Nervenwurzelreizungen z.B. bei Bandscheibenschäden ("Ischias") hervorgerufen.

Wir bieten ebenso Schmerztherapien im Bereich der Schultern oder der Hüften an.

 

Je nach vorangegangenem Untersuchungsbefund (klinisch, CT oder MRT/MRI) führen wir entweder eine:

  • Facettengelenksblockade (FAB),
  • eine Periradikuläre Therapie (PRT) oder
  • eine Infiltration des ISG (Iliosakralgelenk, "Fuge")
  • eine Infiltration der Schulter oder der Hüfte durch.

Dabei wird, unter lokaler Betäubung, eine dünne Injektionsnadel millimeter-genau an der Nervenwurzel (PRT) oder dem Facettengelenk (FAB) bzw. am ISG, der Schulter oder Hüfte platziert und anschliessend ein hochwirksames, entzündungs-hemmendes Medikament injiziert.


Untersuchungsvorbereitung

  • Kommen Sie zum vereinbarten Termin in unsere Praxis und melden Sie sich am Empfang.
  • Bitte bringen Sie alle Ihnen verfügbaren Unterlagen (ggf. Arztbriefe, Voraufnahmen, Röntgenbilder) zur Untersuchung mit! Diese können dem Radiologen, bei der Auswertung Ihrer aktuellen Untersuchung, wichtige Zusatzinformationen liefern.
  • Sie werden zur Untersuchung von einer unserer Radiologiefachpersonen abgeholt und zur Umkleidekabine gebracht. Hier wird mit Ihnen besprochen, ob oder welche Kleidungsstücke Sie ablegen müssen.
  • Metallische Implantate sind kein Problem für den Untersuchungsvorgang, stören jedoch evtl. die Bilder, sofern sie im untersuchten Bereich liegen.

Kontraindikationen:
Schwangerschaft. Bei Kontrastmittelgabe: Niereninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion, Jod-Allergie.