Vorsorgeuntersuchungen können Ihr Leben Retten!

Neben unserem "normalen" Untersuchungsspektrum bieten wir im Rahmen der Vorsorge freiwillige Untersuchungen an, die evtl. über das Leistungsangebot der obligatorischen Krankenkassen der Schweiz hinaus gehen. Bitte fragen Sie bei uns oder Ihrer Krankenkasse nach, ob eine Kostenübernahme erfolgen kann.

 

Nachfolgende Vorsorgediagnostik bieten wir Ihnen an:

  • Lungenscreening (Risikopatient - Raucher):
    Zur Darstellung des Lungengewebes wird eine Niedrigdosis-Computertomographie in Mehrzeilentechnik durchgeführt. Damit können selbst sehr kleine Tumore mit minimaler Strahlenbelastung nachgewiesen werden, noch bevor Symptome auftreten.
    Die Auswertung einer gross angelegten internationalen Studie (The National Lung Screening Trial: Overview and Study Design, Radiology, Jan. 2011, 258, 243–253) mit über 50 000 starken Rauchern und Ex-Rauchern hat belegt, dass mit einem gezielten Screeningprogramm die Sterberate deutlich gesenkt werden kann. Eine evtl. notwendige Behandlung wird somit in einem noch sehr frühen Stadium möglich.
  • Koronar-CT:
    Zum Nachweis von Verkalkungen an den Herzkranzgefässen führen wir eine Computertomografie (CT) durch. In aller Regel kann dies mit einer sehr niedrigen Strahlendosis erfolgen. Bei Risikopatienten empfiehlt sich auch eine Kontrastmittelgabe, um die Durchgängigkeit der Gefässe erkennen zu können. 

  • Schlaganfall  Vorsorgeuntersuchung:
    Zum Nachweis von Durchblutungsstörungen wird eine Kernspintomografie (MRT) des Gehirns und der hirnversorgenden Blutgefässe des Halses durchgeführt. Damit lassen sich zum Beispiel Engstellen an den Arterien erkennen.
  • Gefässdiagnostik:
    Mit einer MR-Angiographie können die Blutgefässe des Körpers dargestellt und Engstellen oder krankhafte Erweiterungen (Aneurysma) nachgewiesen werden. Für die Untersuchung ist in der Regel die intravenöse Gabe eines gut verträglichen Kontrastmittels notwendig.
  • Organ-Check:
    Zur Beurteilung der Bauch- und Beckenorgane ohne Strahlenbelastung bieten wir Ihnen eine MRT-Untersuchung an. Ergänzend kann eine intravenöse Kontrastmittelgabe sinnvoll sein.
  • Brust-MRT zur Krebsvorsorge:
    Mit der MR-Untersuchung der Brust können bereits sehr kleine Tumore erkannt und dadurch frühzeitig behandelt werden. Eine intravenöse Kontrastmittelgabe ist notwendig, da so bösartiges Gewebe besser differenziert werden kann.
  • Prostata Vorsorgeuntersuchung:
    Mit der MRT/MRI- Untersuchung der Prostata ist es häufig möglich, von aussen, ohne ungezielte Biopsie Veränderungen an der Prostata festzustellen. Es ergeben sich so Hinweise, ob es sich um gut- oder bösartige Veränderungen handeln kann. Auch lassen sich so bereits frühzeitig Veränderungen erkennen, die benachbarte Strukturen (z.B. Lymphknoten, Samenbläschen, Gefässe und Nerven, Knochen etc.) betreffen können. Die daraus gewonnen Eindrücke helfen bei der weiteren Diagnostik und/oder Therapie durch den Urologen.

  • Ganzkörperuntersuchung
    Die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (MRT/MRI) ermöglicht eine sorgfältige Früherkennungsuntersuchung des ganzen Körpers, die häufig schon Veränderungen zeigt, bevor Beschwerden auftreten. Wird eine Erkrankung frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt, kann sie in vielen Fällen noch geheilt werden.